Internet TV - Premiere will ins Internet
Gemeinsam mit der Deutschen Telekom will der Bezahlsender Premiere nicht nur die Spiele der deutschen Bundesliga, sondern auch sein gesamtes Programm via Internet auf die Fernsehbildschirme liefern.
Voraussetzung ist ein IP-fähiger Receiver und das VDSL-Netz der Deutschen Telekom.
In den kommenden drei Spielzeiten wird Premiere mit Sublizenzen der Deutschen Telekom die Bundesliga-Spiele und auch jene der zweiten Liga über Breitbandnetz übertragen. Die Spiele sollen erst einmal über die schnelle Breitband-Internet-Verbindungen VDSL ausgestrahlt und über eine Streaming-Set-Top-Box auf die Fernseher gebracht werden.
Offen bleibt allerdings, ob die beiden Unternehmen die Signale auch über Kabel und Satellit verbreiten wollen bzw. dürfen. Die Deutsche Telekom will es sich weiter offen halten, andere Verbreitungswege zu nutzen. In diesem Fall würden sie wohl eine deutlich größere Kundschaft erreichen, sich aber gleichzeitig auch mit der Deutschen Fußball Liga anlegen.
Die DFL bekräftigte, dass aus ihrer Sicht nur der Pay-TV-Anbieter Arena Bundesliga-Spiele live über Kabel und Satellit ausstrahlen darf. Die Internet-Rechte der DT seien mit der Zusammenarbeit mit dem bisherigen Rechteinhaber Premiere allerdings erschöpft, so die DFL. Die Premiere-DT-Allianz sei in dieser Form rechtens.
Arena hatte für die TV-Rechte 200 Mio. Euro bezahlt, während die Deutsche Telekom die Internet-Rechte für 50 Mio. erwarb. Premiere, das bisher die alleinige TV-Rechte hatte, ging bei der Versteigerung Ende letzten Jahres leer aus.
Premiere kündigte an, ab Sommer das gesamte Premiere-Programm, insgesamt 28 Sender, auch als IPTV-Angebot auf der Plattform T-Home von T-Online streamen. Die Abrechnung erfolgt dabei über die Telefonrechnung.
Ziel der Kooperation sei es, dem interaktiven Fernsehen in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen.Die Kunden benötigen dafür allerdings einen speziellen IP-fähigen Receiver, der den Empfang der digitalen TV-Signale über das Internet-Protokoll in Echtzeit erst ermöglicht.
Der IPTV-Receiver T-Home X300T soll über Rückkanal zudem auch Filmabruf, Sofort-Bestellmöglichkeiten, Spiele und Wetten ermöglichen.
Während die Deutsche Telekom über Premiere an interessante Bezahl-Inhalte für ihr teures VDSL-Netz gelangt, kann Premiere auf diesem Weg auch Kunden erreichen, die keinen Zugang zu Satellit oder Kabel haben. Zudem brauchte die Deutsche Telekom wegen der fehlenden Rundfunklizenz ohnehin die Dienste eines TV-Senders.
Damit würden beide Partner von der Kooperation profitieren - vorausgesetzt die EU-Kommission und die deutsche Bundesregierung können sich wegen der Regulierungsbestimmungen für das VDSL-Netz noch einigen.
Voraussetzung ist ein IP-fähiger Receiver und das VDSL-Netz der Deutschen Telekom.
In den kommenden drei Spielzeiten wird Premiere mit Sublizenzen der Deutschen Telekom die Bundesliga-Spiele und auch jene der zweiten Liga über Breitbandnetz übertragen. Die Spiele sollen erst einmal über die schnelle Breitband-Internet-Verbindungen VDSL ausgestrahlt und über eine Streaming-Set-Top-Box auf die Fernseher gebracht werden.
Offen bleibt allerdings, ob die beiden Unternehmen die Signale auch über Kabel und Satellit verbreiten wollen bzw. dürfen. Die Deutsche Telekom will es sich weiter offen halten, andere Verbreitungswege zu nutzen. In diesem Fall würden sie wohl eine deutlich größere Kundschaft erreichen, sich aber gleichzeitig auch mit der Deutschen Fußball Liga anlegen.
Die DFL bekräftigte, dass aus ihrer Sicht nur der Pay-TV-Anbieter Arena Bundesliga-Spiele live über Kabel und Satellit ausstrahlen darf. Die Internet-Rechte der DT seien mit der Zusammenarbeit mit dem bisherigen Rechteinhaber Premiere allerdings erschöpft, so die DFL. Die Premiere-DT-Allianz sei in dieser Form rechtens.
Arena hatte für die TV-Rechte 200 Mio. Euro bezahlt, während die Deutsche Telekom die Internet-Rechte für 50 Mio. erwarb. Premiere, das bisher die alleinige TV-Rechte hatte, ging bei der Versteigerung Ende letzten Jahres leer aus.
Premiere kündigte an, ab Sommer das gesamte Premiere-Programm, insgesamt 28 Sender, auch als IPTV-Angebot auf der Plattform T-Home von T-Online streamen. Die Abrechnung erfolgt dabei über die Telefonrechnung.
Ziel der Kooperation sei es, dem interaktiven Fernsehen in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen.Die Kunden benötigen dafür allerdings einen speziellen IP-fähigen Receiver, der den Empfang der digitalen TV-Signale über das Internet-Protokoll in Echtzeit erst ermöglicht.
Der IPTV-Receiver T-Home X300T soll über Rückkanal zudem auch Filmabruf, Sofort-Bestellmöglichkeiten, Spiele und Wetten ermöglichen.
Während die Deutsche Telekom über Premiere an interessante Bezahl-Inhalte für ihr teures VDSL-Netz gelangt, kann Premiere auf diesem Weg auch Kunden erreichen, die keinen Zugang zu Satellit oder Kabel haben. Zudem brauchte die Deutsche Telekom wegen der fehlenden Rundfunklizenz ohnehin die Dienste eines TV-Senders.
Damit würden beide Partner von der Kooperation profitieren - vorausgesetzt die EU-Kommission und die deutsche Bundesregierung können sich wegen der Regulierungsbestimmungen für das VDSL-Netz noch einigen.





