MP3-Player mit Festplatte - Test
Die Bild am Sonntag hat vor Kurzem 5 MP3-Player mit Festplatte getestet und dieses Tutorial mit Testergebnissen veröffentlicht.
MP3-Player? Das sind doch die iPods, oder? Nein - nicht nur.
Die ersten MP3-Player hat Diamond Multimedia in den Neunzigern auf den Markt gebracht, die ersten Modelle mit eingebauter Festplatte stammen von Creative. Trotzdem denken bei MP3-Playern alle nur an den iPod! Zu Unrecht. BamS vergleicht Apples MP3-Player mit vier anderen Modellen.
Der hübscheste MP3-Player in unserem Vergleich ist Apples iPod (30-Gigabyte-Speicher; 319 Euro) allemal.
Er sieht edel aus, ist perfekt verarbeitet und superschlank (nur 104 x 62 x 11 mm, 136 g). Die Bedienung ist kinderleicht, der Klang gut. Auf seinem 2,5-Zoll-Display (320 x 240 Bildpunkte) zeigt er nicht nur Fotos, sondern auch Videos. Schwächen: Der Akku schafft im Videobetrieb keine zweieinhalb Stunden (bei Musik immerhin über 14), Musik im WMA-Format (wie es bei Musicload und anderen Download-Diensten angeboten wird) spielt der iPod nicht ab, und der Lieferumfang ist mager: In der Packung steckt kein Netzteil, auch eine Software, die Videos in ein vom iPod unterstütztes Format umwandeln, gibt's nicht.
Der Creative Zen Vision:M (30 Gigabyte; 325 Euro) sieht dem iPod nicht nur äußerlich ähnlich:
Auch die Menüführung des etwas dickeren Geräts (104 x 62 x 19 mm, 164 g) ist praktisch gleich, funktioniert über vier Tasten und einen berührungsempfindlichen Streifen in der Mitte allerdings nicht ganz so gut.
Bei der Ausstattung schlägt der Zen Vision:M den iPod allerdings deutlich: Neben MP3- und Videoplayer ist auch ein Radio eingebaut, und per Mikro funktioniert der Vision:M auch als Diktiergerät. Die Klangqualität ist hervorragend, das 2,5-Zoll-Display (320 x 240 Bildpunkte) hell und brillant. Der Akku reicht im Musikbetrieb rund 14 Stunden, schafft beim Anschauen von Videos knapp 5 Stunden. Die mitgelieferte Software wandelt Filme in ein vom Player unterstütztes Format um.
Einziger Schwachpunkt: USB und Ladekabel können nur über einen Adapter mit dem Gerät verbunden werden.
Deutlich billiger als iPod und Zen ist der Teac MP-8000 (250 Euro).
Auch er zeigt Videos und Fotos, das 1,8-Zoll-Display stellt aber nur 160 x 128 Bildpunkte dar. Auch Akku-Laufzeit (9 Stunden Musik, 2 Stunden Video) und Speicherausstattung (20 Gigabyte) sind niedriger.
Weitere Schwäche des schlanken Players (92 x 60 x 15mm, 138 g): Der Equalizer funktioniert nur mit MP3-Songs, bei WMA-Dateien kann man die Klangeigenschaften nicht verändern.
Stark ist hingegen die Aufnahmefunktion, mit der man MP3s direkt vom eingebauten Radio oder über einen Line-Eingang auch von einer Heim-Stereoanlage aufnehmen kann.
Die Philips GoGear Jukebox HDD6320 (30 Gigabyte; 349 Euro) sieht sehr edel aus,
Bedienelemente sind bei ausgeschaltetem Gerät gar nicht zu erkennen, werden nur auf einer Plexiglasfläche eingeblendet, wenn man sie braucht.
Trotzdem kann die Jukebox nicht mit den anderen Playern hier im Vergleich mithalten: Das 2-Zoll-Display zeigt 220 x 176 Bildpunkte, kann aber nur Fotos, keine Videos darstellen. Der Akku liefert mit rund 14 Stunden Laufzeit nicht mehr als die Konkurrenz, und mit 104 x 64 x 17 Millimetern und 150 Gramm ist der HDD6320 nicht besonders klein oder leicht.
Sony liefert mit dem Walkman NW-A3000 (20 GB; 300 Euro) einen reinen Musikplayer im schicken Design:
Das Weiß-schwarz-Display wird erst sichtbar, wenn das Gerät eingeschaltet ist, sonst sieht man nur eine verspiegelte Oberfläche.
Nachteil: Bei starkem Licht wird das Display gar nicht sichtbar.
Weitere Schwächen: Der Player spielt keine WMA-Dateien, ist mit 182 Gramm und 104 x 65 x 21 Millimetern recht groß und schwer. Dafür entschädigt der Walkman allerdings mit gutem Klang und einer sensationellen Laufzeit von knapp 30 Stunden.
BamS-Fazit: Es muß nicht immer iPod sein. Der Zen Vision:M von Creative bietet zum praktisch gleichen Preis mehr Funktionen und längere Akku-Laufzeiten.
MP3-Player? Das sind doch die iPods, oder? Nein - nicht nur.
Die ersten MP3-Player hat Diamond Multimedia in den Neunzigern auf den Markt gebracht, die ersten Modelle mit eingebauter Festplatte stammen von Creative. Trotzdem denken bei MP3-Playern alle nur an den iPod! Zu Unrecht. BamS vergleicht Apples MP3-Player mit vier anderen Modellen.
Der hübscheste MP3-Player in unserem Vergleich ist Apples iPod (30-Gigabyte-Speicher; 319 Euro) allemal.
Er sieht edel aus, ist perfekt verarbeitet und superschlank (nur 104 x 62 x 11 mm, 136 g). Die Bedienung ist kinderleicht, der Klang gut. Auf seinem 2,5-Zoll-Display (320 x 240 Bildpunkte) zeigt er nicht nur Fotos, sondern auch Videos. Schwächen: Der Akku schafft im Videobetrieb keine zweieinhalb Stunden (bei Musik immerhin über 14), Musik im WMA-Format (wie es bei Musicload und anderen Download-Diensten angeboten wird) spielt der iPod nicht ab, und der Lieferumfang ist mager: In der Packung steckt kein Netzteil, auch eine Software, die Videos in ein vom iPod unterstütztes Format umwandeln, gibt's nicht.
Der Creative Zen Vision:M (30 Gigabyte; 325 Euro) sieht dem iPod nicht nur äußerlich ähnlich:
Auch die Menüführung des etwas dickeren Geräts (104 x 62 x 19 mm, 164 g) ist praktisch gleich, funktioniert über vier Tasten und einen berührungsempfindlichen Streifen in der Mitte allerdings nicht ganz so gut.
Bei der Ausstattung schlägt der Zen Vision:M den iPod allerdings deutlich: Neben MP3- und Videoplayer ist auch ein Radio eingebaut, und per Mikro funktioniert der Vision:M auch als Diktiergerät. Die Klangqualität ist hervorragend, das 2,5-Zoll-Display (320 x 240 Bildpunkte) hell und brillant. Der Akku reicht im Musikbetrieb rund 14 Stunden, schafft beim Anschauen von Videos knapp 5 Stunden. Die mitgelieferte Software wandelt Filme in ein vom Player unterstütztes Format um.
Einziger Schwachpunkt: USB und Ladekabel können nur über einen Adapter mit dem Gerät verbunden werden.
Deutlich billiger als iPod und Zen ist der Teac MP-8000 (250 Euro).
Auch er zeigt Videos und Fotos, das 1,8-Zoll-Display stellt aber nur 160 x 128 Bildpunkte dar. Auch Akku-Laufzeit (9 Stunden Musik, 2 Stunden Video) und Speicherausstattung (20 Gigabyte) sind niedriger.
Weitere Schwäche des schlanken Players (92 x 60 x 15mm, 138 g): Der Equalizer funktioniert nur mit MP3-Songs, bei WMA-Dateien kann man die Klangeigenschaften nicht verändern.
Stark ist hingegen die Aufnahmefunktion, mit der man MP3s direkt vom eingebauten Radio oder über einen Line-Eingang auch von einer Heim-Stereoanlage aufnehmen kann.
Die Philips GoGear Jukebox HDD6320 (30 Gigabyte; 349 Euro) sieht sehr edel aus,
Bedienelemente sind bei ausgeschaltetem Gerät gar nicht zu erkennen, werden nur auf einer Plexiglasfläche eingeblendet, wenn man sie braucht.
Trotzdem kann die Jukebox nicht mit den anderen Playern hier im Vergleich mithalten: Das 2-Zoll-Display zeigt 220 x 176 Bildpunkte, kann aber nur Fotos, keine Videos darstellen. Der Akku liefert mit rund 14 Stunden Laufzeit nicht mehr als die Konkurrenz, und mit 104 x 64 x 17 Millimetern und 150 Gramm ist der HDD6320 nicht besonders klein oder leicht.
Sony liefert mit dem Walkman NW-A3000 (20 GB; 300 Euro) einen reinen Musikplayer im schicken Design:
Das Weiß-schwarz-Display wird erst sichtbar, wenn das Gerät eingeschaltet ist, sonst sieht man nur eine verspiegelte Oberfläche.
Nachteil: Bei starkem Licht wird das Display gar nicht sichtbar.
Weitere Schwächen: Der Player spielt keine WMA-Dateien, ist mit 182 Gramm und 104 x 65 x 21 Millimetern recht groß und schwer. Dafür entschädigt der Walkman allerdings mit gutem Klang und einer sensationellen Laufzeit von knapp 30 Stunden.
BamS-Fazit: Es muß nicht immer iPod sein. Der Zen Vision:M von Creative bietet zum praktisch gleichen Preis mehr Funktionen und längere Akku-Laufzeiten.





