Internet Risken - wie Sie sich schützen
Computer-Betrügereien haben im vergangenen Jahr um 11,9 Prozent zugenommen, im Web sind immer mehr Betrüger unterwegs! 16.000 Straftaten registrierte die deutsche Polizei im vorigen Jahr. Ein Anstieg um 11,9 Prozent! Seit die Deutschen fast alle Ihre persönlichen Daten dem Computer anvertrauen, haben auch die Straftaten im Internet zugenommen.
Während Hacker früher Ihre Straftaten nur als virtuelles Muskelspiel begingen, geht es heute darum, arglose Nutzer möglichst schnell um möglichst viel Geld zu bringen. Per „Phishing“ werden zum Beispiel Kunden von Online-Banken Paßwörter entlockt, um danach deren Konten leerzuräumen.
Generell sollten Computer-Nutzer alle gefährdeten Bereiche mit Paßwörtern versehen und diese mit besonderer Sorgfalt schützen. Besonders kabellose Netzwerke mit dem WLAN-Standard sind häufig das Ziel von Hackern, da sie meist nur unzureichend geschützt werden. Hier hilft schon ein Paßwort mit 128-Bit-Verschlüsselung, um 99 Prozent der Hacker den Zugang zu versperren.
Wichtig: Benutzen Sie Paßwörter, die nicht so einfach zu erraten sind. Setzen Sie Groß- und Kleinschreibung ein und Sonderzeichen wie Punkte, Dollar oder Prozent. Auch Zahlen machen das Hacken Ihres Paßwortes wesentlich komplizierter.
1. Phishing: Die Web-Ganoven fälschen E-Mails großer Unternehmen (z.B. Banken, Ebay etc.) und bitten die Kunden, unter Angabe eines fadenscheinigen Grundes (z.B. Server-Absturz), um die erneute Angabe ihres Paßworts.
Verschicken Sie daher niemals Paßwörter per E-Mail. Die elektronische Post gilt allgemein als eher unzuverlässig, weshalb diese vertraulichen Informationen nicht so verschickt werden sollten. Seriöse Unternehmen werden Sie zudem nie um eine Paßwort-Angabe per E-Mail bitten. Ignorieren Sie solche Anfragen.
2. Pharming: Ein Nutzer fängt sich dabei meist einen Trojaner im Internet ein, der ihn beim Aufrufen bestimmter Seiten unbemerkt auf andere Web-Seiten weiterleitet. So landen Sie zum Beispiel nicht bei Ihrer Online-Bank, sondern auf einer Gauner-Seite, die genauso aussieht. Hier werden Ihre Zugangsdaten abgefangen und damit Ihr Konto leergeräumt.
Viren-Scanner und Firewall helfen gegen Trojaner. Achten Sie auch darauf, daß Sie Ihre persönlichen Informationen nur über einen sicheren Server eingeben. Diese URLs (Adressen)beginnen mit „https://“.
3. Cracker: Die Gauner-Version der Hacker versucht, sich mit allen Mitteln Zugang zu Ihrem Rechner zu verschaffen. Je weniger Sicherheitsvorkehrungen Sie treffen, um so leichtere Beute sind Sie.
Machen Sie es den Crackern so schwer wie möglich. Installieren Sie eine Firewall, die regelt die Zugriffe auf Ihren Computer und sperrt unerwünschte Besucher aus. Ein Viren-Scanner verhindert, daß sich die Hacker über Trojaner Hintertürchen auf Ihrem PC offenhalten. Verwenden Sie Paßwörter, die nicht zu erraten sind und Zahlen und Sonderzeichen enthalten.
4. Wardriver: Als Wardriver werden Hacker bezeichnet, die mit einem Laptop durch die Stadt fahren und nach offenen WLAN-Netzwerken suchen. Sie dringen in die Netzwerke ein und nutzen sie als Sprungbrett für weitere kriminelle Aktionen.
Setzen Sie für Ihre WLAN-Verbindung ein sicheres Paßwort (mit Buchstaben, Zahlen, Sonderzeichen). Dazu benutzen Sie den WEP- und WPA-Standard und verschlüsseln das Paßwort mit 128 Bit.
5. Online-Auktionen: Betrüger bieten über eBay und andere Online-Auktionshäuser zu sehr günstigen Preisen an, liefern jedoch nach Bezahlung nichts.
Vertrauen Sie niemandem im Internet. Prüfen Sie den Versender über sein Bewertungsprofil, und schauen Sie sich die Käufermeinungen zu der Person an. Teure Produkte sollten Sie zudem nur per Nachnahme bezahlen, wenn Sie zum ersten Mal bei der Person kaufen. Jeder Handel mit Privatpersonen im Web ist ein potentielles Sicherheitsrisiko.
6. Dialer. Um bestimmte Inhalte einer Web-Seite zu erreichen, wird (teils ohne, daß es der Nutzer merkt) ein sogenannter Dialer installiert, der zu hohen Minutenpreisen eine Verbindung zum Internet-Angebot herstellt.
Der beste Schutz gegen Dialer heißt DSL. Da sich der Rechner bei DSL nicht über die normale Telefonleitung ins Web einwählt, sind Dialer wirkungslos. Bei analogen oder ISDN-Verbindungen hilft ein Anti-Dialer-Programm, welches das Ausführen der „Mehrwertdienste“ verhindert - hier können Sie dieses kostenlose Programm herunterlanden:
0190-Alarm – hier herunterladen
7. IP Payment: Jeder Nutzer bekommt eine einzigartige IP-Adresse, wenn er ins Internet geht. Über die Zusammenarbeit mit den Providern kann beim „IP Payment“ diese Adresse auf den Nutzer zurückverfolgt werden. Kostenpflichtige Dienste werden dann in Rechnung gestellt.
Noch ist das Verfahren nur in Österreich aktiv. Aufgrund vieler Mißbrauchsmöglichkeiten wird die Variante vorerst nicht in Deutschland eingeführt. Bevor „IP Payment“ in Kraft tritt, muß der Nutzer dem Bezahlungssystem ausdrücklich zustimmen.
8. Viren: Computer-Viren gibt es bereits seit mehr als 20 Jahren. Während einige der Schädlinge kaum Schaden anrichten, können andere den PC komplett unbrauchbar machen und wichtige Daten zerstören.
Allein durch das Betrachten von Internet-Seiten können Viren durch Sicherheitslücken auf den Rechner gelangen. Deshalb sollte jeder Computer durch einen Viren-Sscanner gesichert sein. Der Viren-Scanner erkennt Schädlinge und blockiert sie, bevor sie Schaden anrichten können. Das Surfen auf bekannten sicheren Seiten minimiert das Risiko einer Virus-Attacke.
9. Trojaner: Ein Trojanisches Pferd tarnt sich als nützliches Programm, führt aber im Hintergrund schädliche Funktionen aus. Ist es einmal aktiviert, kann es den Nutzer komplett überwachen und manipulieren. Der Fantasie der Schädlingsprogrammierer sind dann keine Grenzen mehr gesetzt.
Bevor der Trojaner aktiv wird, muß er vom Nutzer aktiviert werden. Meist geschieht das über E-Mail-Anhänge, die besonders interessant wirken sollen (bspw. WM-Spielplan, Pamela-Anderson-Bildschirmschoner). Öffnen Sie daher nie Programme mit den Endungen exe, bat, com aus unbekannten Quellen.
10. Spyware: Dient zum Ausspionieren des Internet-Verhaltens eines Nutzers. Es wird oft in kostenloses Programmen als „Zusatz“ versteckt und von den meisten Nutzern gar nicht wahrgenommen. Spyware kann den Browser des Nutzers dann gezielt mit Werbeinhalten versorgen oder den User ohne seine Zustimmung auf spezielle (meist Porno oder Casino) Seiten lotsen.
Viele Antivirenprogramme erkennen bereits Spyware. Zusätzlich gibt es eigene Tools,für die Entfernung dieser Parasiten.
http://www.einsteigerclub.at/computersicherheit.shtml
Während Hacker früher Ihre Straftaten nur als virtuelles Muskelspiel begingen, geht es heute darum, arglose Nutzer möglichst schnell um möglichst viel Geld zu bringen. Per „Phishing“ werden zum Beispiel Kunden von Online-Banken Paßwörter entlockt, um danach deren Konten leerzuräumen.
Generell sollten Computer-Nutzer alle gefährdeten Bereiche mit Paßwörtern versehen und diese mit besonderer Sorgfalt schützen. Besonders kabellose Netzwerke mit dem WLAN-Standard sind häufig das Ziel von Hackern, da sie meist nur unzureichend geschützt werden. Hier hilft schon ein Paßwort mit 128-Bit-Verschlüsselung, um 99 Prozent der Hacker den Zugang zu versperren.
Wichtig: Benutzen Sie Paßwörter, die nicht so einfach zu erraten sind. Setzen Sie Groß- und Kleinschreibung ein und Sonderzeichen wie Punkte, Dollar oder Prozent. Auch Zahlen machen das Hacken Ihres Paßwortes wesentlich komplizierter.
1. Phishing: Die Web-Ganoven fälschen E-Mails großer Unternehmen (z.B. Banken, Ebay etc.) und bitten die Kunden, unter Angabe eines fadenscheinigen Grundes (z.B. Server-Absturz), um die erneute Angabe ihres Paßworts.
Verschicken Sie daher niemals Paßwörter per E-Mail. Die elektronische Post gilt allgemein als eher unzuverlässig, weshalb diese vertraulichen Informationen nicht so verschickt werden sollten. Seriöse Unternehmen werden Sie zudem nie um eine Paßwort-Angabe per E-Mail bitten. Ignorieren Sie solche Anfragen.
2. Pharming: Ein Nutzer fängt sich dabei meist einen Trojaner im Internet ein, der ihn beim Aufrufen bestimmter Seiten unbemerkt auf andere Web-Seiten weiterleitet. So landen Sie zum Beispiel nicht bei Ihrer Online-Bank, sondern auf einer Gauner-Seite, die genauso aussieht. Hier werden Ihre Zugangsdaten abgefangen und damit Ihr Konto leergeräumt.
Viren-Scanner und Firewall helfen gegen Trojaner. Achten Sie auch darauf, daß Sie Ihre persönlichen Informationen nur über einen sicheren Server eingeben. Diese URLs (Adressen)beginnen mit „https://“.
3. Cracker: Die Gauner-Version der Hacker versucht, sich mit allen Mitteln Zugang zu Ihrem Rechner zu verschaffen. Je weniger Sicherheitsvorkehrungen Sie treffen, um so leichtere Beute sind Sie.
Machen Sie es den Crackern so schwer wie möglich. Installieren Sie eine Firewall, die regelt die Zugriffe auf Ihren Computer und sperrt unerwünschte Besucher aus. Ein Viren-Scanner verhindert, daß sich die Hacker über Trojaner Hintertürchen auf Ihrem PC offenhalten. Verwenden Sie Paßwörter, die nicht zu erraten sind und Zahlen und Sonderzeichen enthalten.
4. Wardriver: Als Wardriver werden Hacker bezeichnet, die mit einem Laptop durch die Stadt fahren und nach offenen WLAN-Netzwerken suchen. Sie dringen in die Netzwerke ein und nutzen sie als Sprungbrett für weitere kriminelle Aktionen.
Setzen Sie für Ihre WLAN-Verbindung ein sicheres Paßwort (mit Buchstaben, Zahlen, Sonderzeichen). Dazu benutzen Sie den WEP- und WPA-Standard und verschlüsseln das Paßwort mit 128 Bit.
5. Online-Auktionen: Betrüger bieten über eBay und andere Online-Auktionshäuser zu sehr günstigen Preisen an, liefern jedoch nach Bezahlung nichts.
Vertrauen Sie niemandem im Internet. Prüfen Sie den Versender über sein Bewertungsprofil, und schauen Sie sich die Käufermeinungen zu der Person an. Teure Produkte sollten Sie zudem nur per Nachnahme bezahlen, wenn Sie zum ersten Mal bei der Person kaufen. Jeder Handel mit Privatpersonen im Web ist ein potentielles Sicherheitsrisiko.
6. Dialer. Um bestimmte Inhalte einer Web-Seite zu erreichen, wird (teils ohne, daß es der Nutzer merkt) ein sogenannter Dialer installiert, der zu hohen Minutenpreisen eine Verbindung zum Internet-Angebot herstellt.
Der beste Schutz gegen Dialer heißt DSL. Da sich der Rechner bei DSL nicht über die normale Telefonleitung ins Web einwählt, sind Dialer wirkungslos. Bei analogen oder ISDN-Verbindungen hilft ein Anti-Dialer-Programm, welches das Ausführen der „Mehrwertdienste“ verhindert - hier können Sie dieses kostenlose Programm herunterlanden:
0190-Alarm – hier herunterladen
7. IP Payment: Jeder Nutzer bekommt eine einzigartige IP-Adresse, wenn er ins Internet geht. Über die Zusammenarbeit mit den Providern kann beim „IP Payment“ diese Adresse auf den Nutzer zurückverfolgt werden. Kostenpflichtige Dienste werden dann in Rechnung gestellt.
Noch ist das Verfahren nur in Österreich aktiv. Aufgrund vieler Mißbrauchsmöglichkeiten wird die Variante vorerst nicht in Deutschland eingeführt. Bevor „IP Payment“ in Kraft tritt, muß der Nutzer dem Bezahlungssystem ausdrücklich zustimmen.
8. Viren: Computer-Viren gibt es bereits seit mehr als 20 Jahren. Während einige der Schädlinge kaum Schaden anrichten, können andere den PC komplett unbrauchbar machen und wichtige Daten zerstören.
Allein durch das Betrachten von Internet-Seiten können Viren durch Sicherheitslücken auf den Rechner gelangen. Deshalb sollte jeder Computer durch einen Viren-Sscanner gesichert sein. Der Viren-Scanner erkennt Schädlinge und blockiert sie, bevor sie Schaden anrichten können. Das Surfen auf bekannten sicheren Seiten minimiert das Risiko einer Virus-Attacke.
9. Trojaner: Ein Trojanisches Pferd tarnt sich als nützliches Programm, führt aber im Hintergrund schädliche Funktionen aus. Ist es einmal aktiviert, kann es den Nutzer komplett überwachen und manipulieren. Der Fantasie der Schädlingsprogrammierer sind dann keine Grenzen mehr gesetzt.
Bevor der Trojaner aktiv wird, muß er vom Nutzer aktiviert werden. Meist geschieht das über E-Mail-Anhänge, die besonders interessant wirken sollen (bspw. WM-Spielplan, Pamela-Anderson-Bildschirmschoner). Öffnen Sie daher nie Programme mit den Endungen exe, bat, com aus unbekannten Quellen.
10. Spyware: Dient zum Ausspionieren des Internet-Verhaltens eines Nutzers. Es wird oft in kostenloses Programmen als „Zusatz“ versteckt und von den meisten Nutzern gar nicht wahrgenommen. Spyware kann den Browser des Nutzers dann gezielt mit Werbeinhalten versorgen oder den User ohne seine Zustimmung auf spezielle (meist Porno oder Casino) Seiten lotsen.
Viele Antivirenprogramme erkennen bereits Spyware. Zusätzlich gibt es eigene Tools,für die Entfernung dieser Parasiten.
http://www.einsteigerclub.at/computersicherheit.shtml





