Windows XP-Tipps
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28 April 2006

Verknüpfung und Icon – was ist der Unterschied?

Ein Icon, ein Symbol für eine Datei, einen Ordner oder ein Programm sieht einer Verknüpfung (Shortcut) ziemlich ähnlich, nur hat diese noch diesen kleinen Pfeil in der unteren, linken Ecke. Ein Doppelklick auf eine Verknüpfung bewirkt so ziemlich dasselbe, wie der Doppelklick auf ein Icon: Er startet ein Programm oder lädt eine Datei oder einen Ordner.

Während das Symbol/Icon ein bestimmtes Programm/Datei/Ordner bezeichnet, ist eine Verknüpfung nur eine Art Dienstbote. Nach dem Doppelklick auf eine Verknüpfung läuft dieser “Bote” zum entsprechenden Programm, Ordner oder Datei, auf die sich die Verknüpfung bezieht und übernimmt dort das Starten dieses Programms/Datei/Ordner für Sie.

Sie könnten das natürlich auch selbst tun, indem Sie sich auf den Weg zum Speicherplatz des entsprechenden Programms/Datei/Ordner machen und dort persönlich auf das Symbol/Icon klicken, um es aufzurufen. Mit einer Verknüpfung haben Sie es einfacher, Sie müssen sich nicht zum Speicherplatz durchklicken, sondern erledigen das mit einem Doppelklick vom Desktop aus. Das ist bequemer und spart Zeit.

* Löschen Sie eine Verknüpfung – das Icon mit dem kleinen Pfeil – können Sie nichts anstellen. Sie feuern nur einen Diener, der für Sie bestimmte Botengänge erledigt hat. Windows macht Sie darauf auch aufmerksam.

* Haben Sie eine Verknüpfung irrtümlich gelöscht, so können Sie sich diese ebenso wieder aus dem Papierkorb holen, wie alles andere, was Sie bei Windows löschen.

Computer Zubehör und Plugins Teil 1

Ein PC besteht aus mehr als nur einem Kasten, der auf oder unter Ihrem Schreibtisch steht. Es gibt darüber hinaus noch Tausende Plugins und Zubehör Angebote - Werbung dafür und die Spezialausdrücke der „Experten“ können Anfänger leicht verwirren.

Hoffen wir, dass dieses Tutorial Ihnen dabei helfen wird, besser zu beurteilen, was Ihnen die einzelnen Accessoires an Nützlichem und Produktivem bringen können, falls Sie sich eines davon anschaffen.

Kaufen Sie – wie die meisten - einen PC „von der Stange“, so werden Sie zwar bei Gehäuse, Kühlung etc. kaum eine große Auswahl angeboten bekommen. Wissen Sie jedoch, welchen Nutzen Ihnen welches Zubehör bringen kann, so werden Sie Ihren PC besser verstehen lernen.

--------- Computer Gehäuse
Das Computer Gehäuse ist nicht wirklich ein Zubehör – es ist ein Bestandteil Ihres PCs. Es nimmt das Motherboard und die internen Festplatten auf. Es schützt auch den Rest dieses empfindlichen “Werkels” und lässt frische Luft zur Kühlung ein.

Diese Computer Gehäuse kommen in unterschiedlichen Formen und Größen. Sie sind an die spezielle Form und Größe von Motherboards angepasst – es gibt dafür den so genannten Form Faktor. Der gebräuchlichste Form Factor ist ATX. ATX Gehäuse gibt es dann in verschiedenen Größen, als Full Towers, Mid Towers, Mini Towers oder auch als Micro ATX.

Die Größe Ihres Computer Gehäuses spielt auch eine Rolle, falls Sie Ihren PC einmal weiter aufrüsten möchten. Kleine Gehäuse haben weniger Schachte, um zusätzliche Komponenten, wie Small z.B. Festplatten oder CD Laufwerk aufzunehmen. Ist nicht genügend Platz für einen neuen Teil, so können Sie nur über das Ersetzen bestehender Komponenten aufrüsten.

----------- Netzgerät
Eine kleine Box, die in das Computer Gehäuse und alle internen und bestimmte externe Komponenten mit Strom versorgt. Ein high-quality Netzgerät ist entscheidend, um die sensiblen elektronischen Komponenten eine Computer System laufend mit Power zu versorgen.

Manche Netzteile sind so angelegt, dass sie eine extra Luftzufuhr in das Computer Gehäuse bringen. Hitze ist das größte Problem moderner Computer, daher ist alles willkommen, was zur Kühlung innerhalb des Computer Gehäuses beiträgt.

----------- Kühlung
Moderne CPUs produzieren gewaltige Mengen an Hitze, ein Kühlkörper und Lüfter sind daher unverzichtbar. Ohne entsprechende Kühlung würde die CPU bald ausgebrannt sein. Der Kühlkörper hat eine große Oberfläche, um die Hitze schnell verteilen zu können, der Lüfter bläst kühle Luft durch den Kühlkörper, um den Kühlwirkung zu verstärken.

Lüfter gibt es auch für Grafikkarten und Computer Gehäuse. Lüftungen werden immer ausgefeilter, die jüngste Entwicklung sind Wasserkühlungen, die alle Komponenten innerhalb eines Computer Gehäuses kühlen.

---------- USB Ports
Viele moderne Peripheriegeräte verwenden USB (Universal Serial Bus) für die Verbindung mit dem Computer, so z.B. Drucker, Scanner, Keyboard, Maus, externe Speicher etc.

Viele USB Eingänge auf Ihrem Computer sind daher wünschenswert. Mehr und mehr Zubehör verwendet USB für die Verbindung mit dem Computer und es ist nichts ärgerlicher, als wegen zu wenigen Eingängen ständig das Zubehör wechseln zu müssen.

Versuchen Sie, zumindest 4 – 6 USP Ports zu bekommen. Falls Sie zu wenige haben, können Sie einen USB Mini Hub einsetzen, der Ihnen zusätzliche Verbindungen ermöglicht.
23 April 2006

Bildschirmschoner Kennwort

Wissen Sie, was ein Bildschirmschoner Kennwort ist? Und dass es gewaltig irritieren kann, wenn man nicht weiß, was es damit auf sich hat?

Sie lassen Ihren PC eingeschaltet 30 Minuten alleine. Bei Ihrer Rückkehr wird plötzlich die Eingabe eines Kennwortes verlangt, obwohl Sie gar keines verwenden.

Des Rätsels Lösung:

Gehen Sie zu SYSTEMSTEUERUNG – ANZEIGE – BILDSCHIRMSCHONER, hier sehen Sie die Ursache… ein Häkchen in der Box vor KENNWORTEINGABE BEI REAKTIVIERUNG.

Haben Sie z.B. die Wartezeit für den Bildschirmschoner auf 10 Minuten eingestellt, so erscheint dieser nach 10 Minuten Inaktivität auf Ihrem PC. Und da Sie ihm aufgetragen haben, die Eingabe eines Kennwortes bei Reaktivierung zu verlangen, tut er das auch - fragt Sie nach einem Kennwort, das es nicht gibt und Sie daher auch nicht kennen. Das kann ganz schön verwirren, finden Sie nicht?

Entfernen Sie einfach das Häkchen.

Wiederherstellungspunkte - so verhindern Sie ungewolltes Loeschen

Ärgerlich, wenn die vom System oder vom User selbst erstellten Wiederherstellungspunkte plötzlich nicht mehr zu finden sind – denn man verlässt sich doch auf diese kleine "Sicherheit".

Wie das passieren kann?

Schuld für das Verschwinden der Wiederherstellungspunkte ist die Desktopbereinigung von Windows XP, die alle 60 Tage (oder anders eingestellt) eine Bereinigung durchführt.

Und so stellen Sie das ab:

Schritt 1:
Klicken Sie auf START - SYSTEMSTEUERUNG – DARSTGELLUNG UND DESIGNS - und dann auf ANZEIGE.

Schritt 2: Klicken Sie auf die Kategorie DESKTOP - und auf den Button DESKTOP ANPASSEN.

Schritt 3:
Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen "DESKTOPBEREINIGUNGS-ASSISTENTEN ALLE 60 TAGE AUSFÜHREN, wenn der Assistent nicht automatisch ausgeführt werden soll...

Fertig!

Die Spaltenbreite im Windows Explorer automatisch anpassen lassen

Beim Windows Explorer müssen Sie die Breite der angezeigten Spalten z.B. immer dann verändern, wenn das Ende von Dateinamen abgeschnitten, das Änderungsdatum nicht angezeigt wird usw.

Mit einem kleinen Trick können Sie sich jedoch alles immer optimal anzeigen lassen: Drücken Sie gleichzeitig STRG und Plus (+) Taste des numerischen Tastenfeldes, und Sie bekommen automatisch die optimale Spaltenbreite eingestellt.

Überdies - probieren Sie das auch bei anderen Programmen, es funktioniert häufig.

So funktioniert Windows XP auch ohne Maus

Um schnell auf Funktionen unter XP zugreifen zu können ist nicht immer eine Maus erforderlich.

Die hier aufgeführten Tastaturkombinationen helfen schneller weiter.

Windows-Taste: Startmenü anzeigen
Windows + D: Alle Fenster minimieren oder wiederherstellen
Windows + E: Windows Explorer öffnen
Windows + F: Suchen-Dialog anzeigen
Windows + STRG + F: Suche nach Computern anzeigen
Windows + F1: Hilfe- und Supportcenter anzeigen
Windows + R: Ausführen-Dialog anzeigen
Windows + Pause: Systemeigenschaften anzeigen
Windows + L: PC Sperren
Windows + U: Hilfsprogramm-Manager öffnen
Windows + Q: Benutzer wechseln

Keyboard/Tastatur - Lernen Sie Zaubern mit der Tastatur, treten Sie ein in eine neue, verborgene Welt... Zaubern mit der Tastatur

Autostart abschalten

Die Autostartgruppe enthält Programme, die von Windows bei jedem Startvorgang automatisch geladen werden - nur benötigt man diese Programme nicht immer.

Was tun, wenn man sie einmal gerne zur Verfügung hat und dann wieder nicht braucht?

Drücken Sie beim Neustart die "Shift" Taste. So fährt Windows hoch, ohne die Programme der Autostart-Gruppe zu beachten.

Ihr PC Tutorial – die Geheimnisse der Taskleiste Teil 1

In Ihrer Taskleiste finden Sie:

Start Button
Anwendungen
Schnellstartleiste
Systemsteuerung

Die sehen wir uns dann im Einzelnen an.

Die Größe der Taskleiste kann verändert werden, um - je nach Ihren Wünschen - mehr oder weniger Inhalt aufzunehmen. Sie kann auch versteckt werden, dazu rechtsklicken Sie in einen leeren Bereich der Taskleiste, klicken auf EIGENSCHAFTEN, aktivieren durch einen in die Box TASKLEISTE AUTOMATISCH AUSBLENDEN und klicken auf OK.

Die Taskleiste rutscht nun in die unteren Regionen Ihres Monitors und wird erst dann wieder sichtbar, wenn Sie Ihren Mauszeiger an den unteren Rand des Bildschirmes führen. Soll die Taskleiste wieder ständig angezeigt werden, so entfernen Sie einfach das Häkchen in der Checkbox vor TASKLEISTE AUTOMATISCH AUSBLENDEN durch Anklicken.

Sie können die Taskleiste auf jede der vier Seiten Ihres Bildschirmes verschieben. Wie? Klicken Sie in einen leeren Bereich Ihrer Taskleiste, halten Sie die linke Maustaste gedrückt und ziehen Sie die Taskleiste in ihre neue Position. Dort lassen Sie die Taste los – die Taskleiste steht auf Ihrem neuen Platz! Beim Verschieben sehen Sie zuerst gar nichts – doch dann, plötzlich, ist sie da. Probieren Sie es ruhig aus. Sie können dabei nichts anstellen und die Taskleiste auch jederzeit wieder an ihren alten Platz zurück stellen.

Das Startmenü ist die Stelle, wo alles beginnt, vergleichbar der ersten Drehung des Zündschlüssels in Ihrem Auto. Fortgeschrittene Benutzer wissen allerdings, dass das Startmenü ein recht unordentlicher Platz ist. Dort wurde so viel hinein gepackt, dass es ein eigenes Buch brauchen würde, um alles zu erklären.

Es gibt zwei Teile im Startmenü, den oberen und den unteren. Die obere Region ist der Programmteil, Sie können modifizieren, was dort angezeigt werden soll. An den Dingen darunter können Sie wenig ändern.

Schnellzugang zum Startmenü: rechtsklicken – und dann auf ÖFFNEN oder EXPLORER klicken. Wählen Sie ÖFFNEN, bekommen Sie die Ordneransicht, bei EXPLORER die Baumstruktur.
16 April 2006

BIOS – Was macht das BIOS im PC? Teil 3

Bevor der adressbus zum Speicher gelangen kann, muss er erst noch durch eine Reihe von Chips, Chipset genannt. Chipset bezieht sich auf eine Gruppe von Chips, die eine intelligente Schnittstelle für die Kernbauteile eines Computers bereitstellen - CPU, Speicher, Grafiken, I/O, genannt die Kernlogik.

Ist die Information, die das Chipset benötigt, nicht im Speicher, so schickt das Chipset diese zum Input/Output (I/O) Bus. Der Input/Output (I/O) Bus verbindet das Chipset mit anderen Orten, an denen die Information gespeichert ist, zum Beispiel zur Festplatte. Die Festplatte lässt die CPU auf sich lesen und beschreiben.

Eine Festplatte behält ihre Daten auch, wenn die Stromzufuhr ausgeschaltet wird. Eine Festplatte ruft Daten viel langsamer ab als die Memory, diese ist allerdings auch wesentlich teurer.

Hat die Festplatte die Adresse (über I/O Bus und Chipset) erhalten, so und schickt sie die Information durch das Chipset zurück und gibt sie in den Adressbus. Das Chipset dient als Brücke für den I/O Bus und den Adressbus.

Die CPU verwendet eine vier Schritte Sequenz: holen, entschlüsseln, ausführen und speichern.

Da die CPU ihren Speicher nicht behält, muss sie ihre Informationen von woanders am Computer bekommen oder sich diese holen. Um diesen Prozess des Abrufens zu beschleunigen, hat die CPU eine prefetch area, um Informationen schneller verfügbar zu machen.

Sobald die Information abgerufen wurde, muss sie entschlüsselt werden. Teil des Entschlüsselungsprozesses der CPU ist es, über die geeignete Ausführung der Anweisungen zu entscheiden. Ist diese Entscheidung getroffen, beginnt die CPU, diese Anweisungen auszuführen.

Der Teil der CPU, auf dem die tatsächliche Ausführung von Anweisungen stattfindet, wird Arithmetic Logical Unit (ALU) genannt. ALU enthält Gruppen von Transistoren, die logic gates, zur Ausführung mathematischer und logischer Basisoperationen. Logic gates sind in electrical circuits gruppiert, die Anweisungen der CPU wie füge zwei Zahlen hinzu oder vergleiche zwei Zahlen ausführen.

Der letzte Schritt der CPU ist die Speicherung der Information.

Dieser letzte Schritt findet statt, nachdem ALU ihre Rechnungen beendet hat. Die Ergebnisse werden auf einem Chip gespeichert, auf dem sich ein Bereich befindet, der Register genannt wird. Auf Register kann schneller als auf jede andere Art von Speicher zugegriffen werden, doch speichern Register Informationen nur vorübergehend.

Die CPU verfügt auch über eine eingebaute Uhr, um das Timing des Informationsflusses und der Prozesse am Computer einzuhalten. Diese Uhr ist wichtig für die Synchronisation aller Prozesse eines Computers, sie kontrolliert alle Vorgänge auf ihrem Chip.

Die Prozesse der CPU können auch von einem externen Chip unterbrochen werden, der Teil des Chipsets ist. Das Chipset enthält eine kleine Datenbank mit interrupt vector (numerische Tabelle). Kommt ein Unterbrechungssignal auf den Chip, so speichert die CPU, was sie gerade tut, und geht zum interrupt vector, um die Adresse der Anweisung zu finden, mit deren Ausführung der interrupt sie beauftragt.

Sobald sie mit der Unterbrechung fertig ist, geht sie zu dem Job zurück, mit dem sie vorher beschäftigt war. Den findet die CPU in einem stack genannten Register wieder.

Wären diese interrupt nicht möglich, so müsste die CPU erst eine Aufgabe beenden, bevor sie mit einer anderen beginnen könnte, was eine erhebliche Reduzierung der Geschwindigkeit zur Folge hätte.

Nun, da die CPU das Betriebssystem gefunden hat, übernimmt dieses. Der Computer ist jetzt bereit zum Einsatz. Der Benutzer kann jetzt seine E-Mails abrufen, ein Spiel spielen oder tun, was auch immer er tun wollte, als er den Computer startete.

Windows Vista – Hardware Erfordernisse?

Ich will mir einen neuen PC kaufen - welche Hardware brauch ich, wenn das neue Windows Vista im nächsten Jahr auf den Markt kommt?

Denken Sie in diesem Jahr an die Anschaffung eines neuen Computers, so sollten Sie dabei auch an Vista, das kommende Betriebssystem von Windows denken.

Es gibt den Windows-XP-Nachfolger Vista für uns „Normalkunden“ voraussichtlich zwar erst im Laufe von 2007, wenn Microsoft alle Sicherheitsprobleme gelöst haben wird, doch sollte Sie bei einem PC, den Sie sich dieses Jahr anschaffen, auch die kommenden Vista Anforderungen mit berücksichtigen.

Da sich Windows Vista noch in der Entwicklung befindet, gibt es von Microsoft noch keine offiziellen Spezifikationen für Vista fähige Hardware. Einiges ist allerdings doch schon bekannt geworden.

Vorweg eine Information für die "Gratis User" - "Cnet" berichtet, dass laut Microsoft die neue Aero-Oberfläche, mit der Vista ein Mac-"Look and Feel" verpasst werden soll, nur bei original gekaufter Software genutzt werden kann. Also braucht es für Aero eine gültige Lizenz, sonst funktioniert Aero nicht – ebenso wie bei nicht ausreichender Hardware.

Microsoft empfiehlt, dass der Arbeitsspeicher der Grafikkarte zumindest 1.800 MB an Datendurchsatz pro Sekunde aufweisen sollte [für eine Auflösung ab 1.280 mal 1.024 Pixel]. Für alle jene, denen diese Angabe gar nichts sagt, verspricht Microsoft in Vista ein Tool, das den Grafik-RAM auf diese Spezifikation hin prüft. Allerdings sagt Microsoft nicht, wie man einen bereits im Einsatz befindlichen PC auf seine Vista-Fähigkeit testen kann.

Mindestens 512 MB Arbeitsspeicher werden allgemein für Vista empfohlen, sollte der Arbeitsspeicher allerdings auch von der Grafikkarte genutzt werden, so verdoppelt sich dieser Wert.

Walter empfiehlt für die Nutzung von Aero als Minimum zwei GB Arbeitsspeicher.

Für die Grafikkarte selbst werden, je nach Größe des Monitors, mindestens 64 MB eigener Arbeitsspeicher empfohlen.
08 April 2006

BIOS – Was macht das BIOS im PC? Teil 2

Nachdem der POST (der power-on self-test) vollständig ist, aktiviert das BIOS weitere Chips auf verschiedenen Karten, die auf diesem Computer installiert sind (SCSI und Graphikkarten) und liefert low-level routines, die das Betriebssystem für die verschiedenen Hardware wie Tastatur, Maus, Drucker etc. benötigt.

Sobald der POST vollständig ist, gibt das BIOS den nächsten Schritt im Startprozess an die CPU weiter. Die CPU ist eine ein Chipprozessor oder Mikroprozessor, die zwei Fähigkeiten hat:

1. Die CPU führt alle mathematischen und logischen Operationen aus.
2. Die CPU hat die Fähigkeit, den Strom der ein- und ausgehenden Anweisungen und Fakten intelligent zu verwalten.

Die letzte Anweisung des BIOS an die CPU lautet, dass sie zu einem bestimmten Platz oder Adresse gehen soll, wo sie die nächsten Anweisung vorfinden wird. Eine Adresse ist eine Zahlenreihe, die Anweisungen enthält, wo etwas gefunden werden kann, vergleichbar der Adresse auf einem Umschlag.

Computer verwenden Adressen, um Informationen aufzufinden, ähnlich wie ein Postamt, das auf diese Weise Wohnungen und Geschäfte findet. Je mehr Zahlen eine Adresse enthält, auf umso mehr Standorte kann sie sich beziehen. Die meisten Computer verwenden heute eine 32-Bit Adresse als Speicher, das bedeutet, dass dort die Informationen zu über vier Milliarden separate Adressen bereit gehalten werden können. Beim nächsten Mal sehen wir uns dann an, was ein BUS ist und was er tut.

Ende der Passwoerter: Windows Vista, IE, Infocard

Weil Identitätsdiebstahl heute die wohl größte Gefahr für Computernutzer darstellt, führt Microsoft zusammen mit Windows Vista eine neue Technologie für das Identity Management ein.

Was es damit auf sich hat, erklärt Projektchef und Sicherheitsguru Kim Cameron im Gespräch.

Das Ende der Passwoerter: Windows Vista, IE,InfocardBereich der Web-Sicherheit richten sich derzeit alle Augen auf Microsoft: Zusammen mit Windows Vista will das Unternehmen eine neue Technologie für das Identitätsmanagement vorstellen: Mit "Infocard" will Microsoft das zunehmende Problem des Identitätsdiebstahls in den Griff bekommen. Bill Gates spricht von Infocard sogar als die Lösung, die endlich die Kombination aus Benutzernamen und Passwörtern als Identifikationsmittel im Internet ersetzt.

Das Konzept von Infocard ist ein Identitäts-Metasystem, das drei involvierte Parteien vorsieht: das Subjekt (der Kunde), meist eine natürliche Person, dessen Identität geklärt werden soll, die Relying Party (der Dienstleister) - derjenige, der an der Identität interessiert ist, und der Identity Provider - derjenige, der die Identität sicherstellt und prüft.

Benutzt ein Kunde eine Infocard, sendet Vista beziehungsweise der Internet Explorer eine Anfrage an den Identity Provider. Dieser bestätigt dem Dienstleister die Identität des Kunden. Der Datenaustausch findet über Web-Service-Protokolle wie etwa SOAP (Simple Object Access Protocol) statt.

Falls Microsoft eine Lektion über miserables Identitätsmanagement nötig hat, genügt ein Blick in die eigene Vergangenheit. Mit Passport hatte Microsoft genau den falschen Ansatz gewählt, da sich der Software-Hersteller damit unnötig zwischen Unternehmen und Kunden gestellt hat. So sieht es jedenfalls Kim Cameron, der Experte für Identitätsmanagement, der das Infocard-Projekt leitet.

Doch bevor Infocard überhaupt irgendetwas ersetzen kann, muss Microsoft zunächst dafür sorgen, dass Internetseiten sie benutzen, Banken und Kreditkartenunternehmen sie unterstützen und nicht zuletzt, dass auch die Kunden mitmachen. Cameron gab CNET News.com ein Interview und sprach dabei über Infocard, wie es funktioniert, und was Microsoft tun muss, damit dieses Projekt nicht auch scheitert. [Aus CNET]
01 April 2006

Sicherheitstest für Windows XP

Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ist ein kostenloses Programm, mit dem Sie Windows XP auf Schwachstellen in der Sicherheitskonfiguration checken und überprüfen können, ob Patches und Updates verfügbar sind.

Sie bekommen die Warnungen und Empfehlungen übersichtlich dargestellt und die entsprechenden direkten Links zu fehlenden MS-Sicherheitsupdates angegeben.

Dieses Tool ist derzeit allerdings nur in englischer Sprache verfügbar.

Registry Cleaning - Reinigung der Registry

Es gibt verschiedene Software Programme, mit denen Sie Ihre Registry aufräumen bzw. bereinigen können.

Walter hat uns den RegVac Registry Cleaner empfohlen, ein praktisches Programm zur Bereinigung der Registry. Dieser Reinigungsprozess läuft in sechs Vorgängen ab – alle Werte und Profile werden dabei auf fehlerhafte Einträge hin untersucht und diese bei Bedarf gelöscht.

Weiters werden Einträge der History, Listen der zuletzt aufgerufenen Dateien und Programme sowie Tipps und andere Verlinkungen aus der Registry entfernt.

Im größten Teil der Registry – den Software-Einträgen – werden sämtliche Einträge auf ungültige, verwaiste Werte und Schlüssel untersucht und diese aus dem System enfernt, ebenso wie ungültige Dateizuordnungen.

Für uns Einsteiger gibt es den "Novice Mode", der automatisch die wichtigsten Aktionen ausführt, ohne dass wir uns damit auskennen müssten – und noch wichtiger…ohne dass wir in der Registry etwas anstellen könnten.

Mit der Funktion "Robo Vac" lassen sich die wichtigsten Säuberungsjobs auch automatisch beim Windows-Start durchgeführt.

Was ist die Registry?

Die Registry (Registrierung) ist ein wesentlicher Bestandteil des Windows Betriebssystems – bildlich gesprochen „die Innereien“ von Windows. Hier sind sowohl die Informationen von Windows als auch die von Programmen gespeichert.

Registry-Einträge werden in so genannten Schlüsseln angelegt, die alle von den sogenannten Hauptschlüsseln abstammen.

In die Registry gelangen Sie über START - AUSFÜHREN - REGEDIT – doch Vorsicht! Als EinsteigerIn haben Sie dort absolut nichts verloren!

Eingriffe bzw. Änderungen in der Registry sollte nur jemand vornehmen, der sich dort 100% auskennt. Änderungen sind nicht mehr rückgängig zu machen und falsche Schritte können die Funktionalität Ihres Systems beeinträchtigen.

BIOS – Was macht das BIOS im PC? Teil 1

Was ist BIOS und was macht das – der durchschnittliche Computer Benutzer macht sich keine Gedanken darüber, was im Inneren seines PCs abläuft, sobald dieser„Saft“ bekommt.

Solange die jeweilige Version von Windows innerhalb von Sekunden erscheint, sind die meisten Leute zufrieden und fahren fort, das zu tun, wofür sie ihren PC gestartet haben.

Ein Computer geht jedoch von dem Augenblick an, an dem er Energie bekommt, durch eine Reihe von Prozessen, bevor das Betriebssystem (Windows, Linux) vollständig geladen ist und übernimmt.

Das Betriebssystem liegt auf der Festplatte eines Computers. Es braucht eine Menge an Speicherplatz - speichern auf der Festplatte ist kostengünstiger als anderswo. Um Computer günstig herzustellen, setzt man eine Kombination aus ROM, DRAM und Festplatte ein. Was das im Einzelnen ist, sehen wir uns in weiterer Folge dann noch genauer an.

Ist die Stromzufuhr eingeschaltet, beginnt der Boot-up Prozess. Boot-up bedeutet nichts anderes als den Computer zu starten, der Strom fließt durch die Chips. Die Anleitung, was der Computer als nächstes zu tun hat, findet sich in der Read Only Memory, Basic Input/Output System (ROM BIOS).

ROM BIOS - oder auch nur BIOS - beginnt Befehle zu erteilen, sobald es Strom bekommt. BIOS, ein Computer Programm,auf einen Chip geschrieben, das den gesamten Startprozess steuert, enthält einen ganzen Satz von Instruktionen. Ohne BIOS würde der Computer nicht wissen, was er als nächstes zu tun hat.

Die erste Aufgabe, die das BIOS zu erledigen hat, ist sicherzustellen, dass alle Hardware Komponenten auch ordentlich arbeiten – die Treiber der Festplatte, die Maus, der Drucker etc. Man nennt das den power-on self-test (POST).

Sobald der POST vollständig ist, überträgt das BIOS die nächste Stufe des Boot Prozesses an die Central Processing Unit (CPU).